Geographische Gebiete   Geographische Gebiete
 

 

GEOGRAPHISCHE
GEBIETE

 

Die Marmararegion
Das Agaische Gebiet
Die Mittelmeerregion
Zentralanatolien
Die Schwarzmeerregion
Ostanatolien Sudostanatolien

 

 

 

 

Geographische Gebiete

Wahrend des 1. Geographischen Kongresses, der 1941 in Ankara zusammentrat, wurde als das Ergebnis langer Arbeiten die Turkei in sieben geographische Gebiete eingeteilt. Bei dem Entschluß des Kongresses wurden verschiedene Eigenschaften, wie zum Beispiel das Umgebensein der Turkei an drei Seiten von Meeren, die parallelen Gebirgsketten entlang der langen Kusten, die hohen Berge, die klimatischen Unterschiede zwischen der Kuste und den inneren Landesteilen, die Flora, landwirtschaftliche Unter schiede, die Verkehrsinfrastruktur und Wohnungstypen in Betracht gezogen. In diesem Rahmen wurde die Turkei in vier Kustenregionen und in drei innere Gebiete eingeteilt. Die vier Kustenregionen wurden nach dem Meer benannt, an das sie jeweilig grenzen (Schwarzmeerregion, Marmara region, Agaisches Gebiet und Mittelmeerregion). Die ubrigen drei Regionen im Inneren des Landes wurden je nach ihrer Lage in Anatolien benannt (Zentralanatolien, Ostanatolien und Sudostanatolien).

Die Turkei befindet sich uber einem der großten Erbeben gurtel der Welt, dem von den Alpen bis zum Himalaya reichenden Erdbebengurtel. In der Turkei befinden sich eine Reihe von aktiven Gesteinsspalten, von denen die in ihrer ganzen Lange sich in der Turkei befindliche NordAnatolische Rille an erster Stelle zu nennen ist. Seit dem Erdbeben in Erzincan 1939 bewegen sich die Risse in einer geraden Linie von Osten nach Westen, was 7 weitere große Erdbeben zur Folge hatte. Das Erdbeben mit einer Starke von 7,4 auf der Richterskala mit dem Zentrum Izmit vom 17. August 1999 geschah im OstMarmaraabschnitt der Nordanatolischen Rille. Dieses als "Jahrhundertkatastrophe" apostrophierte Erdbeben von Marmara war nach dem Erdbeben von 1939 das großte Erdbeben der Turkei.

Das Erdbeben von Marmara traf die am dichtesten besie delten Gebiete der Turkei. Es traf am meisten Izmit, Yalova, Sakarya und Bolu, sein weites Wirkungsgebiet schloß an seinen Randern auch Istanbul, Eskisehir, Bursa und Zonguldak ein, wo ebenfalls viele Todesopfer und Sachscha den zu beklagen waren. †ber 15.000 Menschen starben, 25.000 Gebaude wurden vollkommen zerstort, und an ca. 200.000 Wohnungen oder Arbeitsstellen gab es Sachschaden. Die sofort nach dem Erdbeben aktive turkische Regierung mobilisierte alles, um die Wunden des Erdbeben zu heilen. Aus 83 Landern, unter denen Deutschland, Israel, Griechen land und Rußland hervorzuheben sind, schickten Rettungs mannschaften und verschiedene Hilfsguter, und es fanden in vielen Landern der Welt sowohl offizielle als auch freiwillige Aktionen statt, um den Leidtragenden des Erbebens zu helfen. Diese internationale Solidaritat und das Mitgefuhl der Welt wurde vom turkischen Volk mit Gefuhlen der Anerkennung und Dankbarkeit aufgenommen.

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